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NORDIC WALKING/WANDERN auf Mallorca
 

vom 09.03. - 16.03.2012
Anmeldeschluss als Gruppe: Dezember 2011
 
- 7 Übernachtungen im vier Sterne GRUPOTEL „GRAN VISTA“
- Halbpension (Frühstücks- und Abendbuffet)
- Transfer ab/bis Flughafen-Hotel
- Ausflug nach Palma
- Infonachmittag in der Freizeit- und Fitness-Schaukel
- Nordic-Walking-Einführung in Regensburg
- Nordic-Walking-Basic Instructor Begleitung
- im Doppelzimmer
- Abholung ab Wohnort/Regensburg
Preis: ca. 650.00 Euro
 
Wandern mit Profis Walking-Paket – fakultativ vor Ort buchen
• drei Wanderungen mit
  - Führungen durch einen mallorquinischen Guide
  - Transfer zu / von den Wanderungen
  - Picknick während der Wanderung
  - Stöcke können ausgeliehen werden (Gebühr: 10.00 Euro)
Preis: 150.00 Euro
 
Reiserücktrittsversicherung Vollschutz:34.00 Euro p.P
Einzelzimmerzuschlag: 95.00 Euro p.P

Gruppenpreis ab 10 Personen - Änderungen vorbehalten.

Es empfielt sich, sportliche Kleidung für jede Witterung, Trekking- oder Wanderschuhe, Rucksack, Kopfbedeckung und Wasserflasche mitzunehmen.
Eine Grundlage der Ausdauer und Belastung sollte vorhanden sein.
Wanderung ca.11 km.
Weitere Informationen auf Anfrage. Bitte frühzeitig anmelden!
Erlebnisbericht der Nordic-Walking-Reisen Frühjahr 2006 und Herbst 2006

Änderungen vorbehalten!
 
Flyer Nordic-Walking auf Mallorca als PDF (145 KB)
 
Reisebericht von Barbara Stollreiter
Reise vom 5.03.06 – 11.03.06

Dem Winter entfliehen und ein paar sportliche, sonnige Tage mit Nordic-Walking auf Mallorca verbringen, darauf freute sich eine Gruppe von Frauen der Freizeit- und Fitness-Schaukel aus Regensburg und Münster.

Sonntag 05.03.06
Wir starten um 3.00 morgens bei dichtestem Schneefall. Bis zu unserem Abflug in München werden wir mit einigen Komplikationen konfrontiert, die uns manche Nerven kosten. Wie vermutet, wurde unser Flug nach Mallorca wegen starken Schneefalls verschoben und so warten wir geduldig, bis das Flugzeug enteist und bereit zum Starten ist. Gespannt richtet sich unsere Aufmerksamkeit auf die verschneite Startbahn. Kann sich das Flugzeug auch in die Luft erheben? Endlich, der Urlaub konnte beginnen! Nach ca. zwei Stunden landen wir in Palma und waren etwas enttäuscht vom Wetter. Palma ist bewölkt und regnerisch. Unser Bustransfer wartet schon, um uns zum Zielort Can Picafort zu bringen. Zahlreiche Mandelbäumchen begrüßen uns und wir saugen das satte Grün der Insel in uns auf. Übermüdet, aber gut gelaunt, kommen wir beim Grupotel Gran Vista an. Nachdem wir uns mit dem Hotel und der Unterkunft vertraut gemacht haben, trotzen wir dem Wind und gehen an den Strand. Für unser Nordlicht Marita ist der brausende Wind und das stürmische Meer ein Heimspiel, für uns Bayern ist es grauenvoll und unfreundlich. Wo war die Sonne, auf die wir uns so sehr gefreut hatten?
Montag 06.03.06
Unglaublich, aber die Sonne lacht am nächsten Morgen in mein Zimmer und weckt mich mit herrlichstem Wetter. Nach einer reichhaltigen Stärkung am Frühstücksbüfett freuen wir uns auf unsere erste Nordic-Walking-Tour auf Mallorca. Masio Visenc, unser mallorquinischer Führer vom Grupotel Natur, erwartet uns mit dem Taxitransfer. Ausgerüstet mit Rucksack und Nordic-Walking-Stöcken geht unsere erste Tour nach Port d`Alcudia. Abseits vom Verkehr und auf Schleichwegen begleitet von Mandel- und Feigenbäumen entdecken wir das authentische Mallorca. Masio, der seine Insel Mallorca wie seine Westentasche kennt, unterrichtet uns gekonnt über Fauna und Flora. Jeder Stein wird umgedreht, jede Blume wird betrachtet. Zu unserer großen Überraschung entdecken wir fast unter jedem Stein zahlreiche Kleintiere, wie Eidechsen, Skorpione, Schnecken, Käfer oder Raupen.

Nach ca. 2,5 Stunden sind wir eingeladen zu einem mallorquinischen Picknick. Masio zaubert aus seinem Rucksack Brot, Käse, Oliven, Olivenöl, Tomaten, Schinken, Salami und Rotwein. Schnell ist eine herzhafte Mahlzeit zubereitet, mit der wir unsere Energiezellen wieder auffüllen dürfen. Gestärkt vom herzhaften Imbiss und dem Rotwein geht es weiter zu unserem Ziel Kap Gros bei Port d`Alcudia, einem paradiesischen Fleckchen unberührter Natur. Nach einem kurzen Abstecher zur Ermita de la Victoria mit ihrer Wallfahrtskirche, genießen wir am Ende unserer Tour noch einen Cappuccino in einer Bar am Meer. Müde aber beseelt von dem schönen Tag, fahren wir mit dem Taxi zum Hotel zurück und freuen uns auf den nächsten Tag.
Dienstag 7.03.06
Erwartungsvoll und gut gelaunt, freuen wir uns auf die heutige Nordic-Walking-Tour. Ziel sind die Höhenzüge bei Arta´ und die Ermita de Betlem im Nordosten. Abfahrt ist 9.30 Uhr. Mit dem Bustransfer fahren wir ca. 30 km in das kleine Städtchen Arta. Am höchsten Punkt von Arta trotzt eine wuchtige mittelalterliche Burg mit ihrer Pfarrkirche. Zum Aufwärmen unserer Muskeln dürfen wir den von Zypressen gesäumten Stationenweg, 180 Stufen zur Wallfahrtskirche, hinauflaufen.


Nach Besichtigung der Wallfahrtskirche Sant Salvador und der mittelalterlichen Burg, von der aus wir einen weiten Blick über Gärten und Berge in die grüne Landschaft haben, fahren wir weiter zur Ermita de Betlem, einer alten Einsiedelei in der noch immer Mönche leben.

In Ermita de Betlem bei einem 700 Jahre altem Olivenbaum, starten wir unsere Nordic-Walking-Tour in Richtung Atalaya de Morella. In Serpentinen wandern wir über den Bergrücken der Sierra de Artá zum Cap de Farrutx, vorbei an blühenden Mandelbäumchen und Ginsterbüschen. Nicht immer ist der Weg breit genug, um bequem gehen zu können und so benutzen wir gerne unsere Nordic-Walking-Stöcke als Stütze. Am Cap de Farrutx eröffnet sich uns ein fantastischer Panorama-Ausblick auf die Bucht von Alcudia und auf den Nationalpark Aubarca. Immer wieder bleiben wir stehen und genießen Sonne, Berge und das Meer. Der Küste folgend, erreichen wir Betlem.

Masio hat einen idyllischen Platz am Meer entdeckt, und lädt uns zu einem Strandpicknick ein. Gerne nehmen wir die Einladung an, sind wir doch schon ein bisschen müde und hungrig. Umgeben vom Meer, Steinen und Natur deckt er uns den „Tisch“. Unglaublich wie viel Proviant in seinem Rucksack steckt. Gut gestärkt, mit einem Becher Rotwein in der Hand, genießen wir das Rauschen des Meeres und die Sonne. Mallorca ist wirklich ein Naturerlebnis und nicht nur Ballermann! Nachdem wir unseren Picknickplatz wieder sauber verlassen haben, wandern wir auf einem Küstenweg nach Colonia de San Pere und nehmen zum Abschluss an der Uferpromenade in bester Laune noch eine Erfrischung zu uns.
 
Mittwoch 8.03.06
Der heutige Tag steht zur freien Verfügung. Unsere Gruppe besichtigt die Stadt Pollenca und kauft ein, und ich gönne mir einen Wellness-Tag . Den Vormittag verbringe ich mit einer ausgiebigen Nordic-Walking-Wanderung am Sandstrand und in einem angrenzenden kleinen Wäldchen. Nachmittag erhole ich mich bei angenehmen 20° am Pool und gönne mir noch im hoteleigenen Spa ein Cleopatrabad mit anschließendem Saunabesuch. Gemeinsam lassen wir nach dem köstlichen Abendbüfett, den Tag in der schönen Panoramabar fröhlich ausklingen.
 
Donnerstag 9.03.06
Unser heutiges Ziel ist Kloster Lluc im Tramuntana-Gebirge. Mit dem Taxi fahren wir Richtung Pollenca, vorbei an üppig behängten Orangenbäumen. Masio lädt uns auf eine Orangenplantage ein und wir dürfen unsere Taschen mit goldgelben, saftigen Orangen auffüllen.

Nach einem kleinen Zwischenfall (Uschi verliert ihre Kamera) fahren wir zügig weiter, zum wichtigsten Wallfahrtsort der Insel, das im 13. Jahrhundert gegründete Kloster Lluc. Gerade noch rechtzeitig um den Knabenchor „Coro Blavets“ mit ihrem Chorgesang in der Klosterkirche zu hören. Die Kirche ist bis auf den letzten Platz mit Touristen gefüllt. Dann treten die Chorknaben ein und es wird plötzlich still. 15 Minuten lang erklingen die hellen Stimmen der Sängerknaben zur Ehre der Schwarzen Madonna, die während der Andacht, geheimnisvoll zur Vorderseite des Altars gedreht wird. Blinzelnd treten wir von der dunklen Kirche wieder hinaus in die strahlende Sonne und beginnen unsere Nordic-Walking-Bergtour ins Tramuntana-Gebirge.

Nach dem Botanischen Garten, der zum Kloster gehört, geht es eine kurze Strecke noch geradeaus, bis Masio sich wie eine Bergziege fühlt und über Stock und Stein einen Bergpfad hinauf springt. Wir geben unser Bestes und folgen so gut wir können, wobei uns unsere Nordic-Walking-Stöcke wieder einmal sehr hilfreich sind. Umgeben von mächtigen Steineichen und uralten Olivenbäumen wandern wir einen kleinen Pfad immer bergauf bis zu einem Aussichtspunkt. Zur Belohnung für den Aufstieg, eröffnet sich uns ein grandioser Fernblick auf Port de Pollenca. Von Ziegen begleitet, wandern wir den Berg gemütlich wieder abwärts bis zu einem offiziellen Picknickplatz. Heute kocht der “Chef„ einen mallorquinischen Spezial-Salat. Masio hat aus seinem Garten, extra für uns, aromatische Tomaten mitgebracht, dazu Käse, Oliven, Schinken, Olivenöl, Weißbrot und Rotwein. Bevor wir es uns aber gemütlich machen dürfen, wird zuvor jeder mit einer Aufgabe bedacht. Schnell entsteht ein gedeckter Tisch mit einem herrlich schmeckenden Salat, den Masio vorher mit einer halben Flasche Olivenöl gut durchgeschüttelt hat. Bei herrlichsten Sonnenschein und einem gutem Rotwein genießen wir unsere Siesta und sind bester Stimmung.

Gut erholt von der Rast, walken wir ins nächste Abenteuer. Masio leitet uns sicher an hohen Schluchtwänden und imposanten Felsstücken vorbei, welche uns plötzlich den Weg versperren. Er plant ein kleines Höhlenabenteuer und überzeugt alle (außer Rita), durch seine vertrauensvolle Art, dass es nicht gefährlich ist. Wir wagen den steinigen Einstieg in die Höhle Sa Cometa dels Morts, die früher dem Totenkult diente und tasten uns Schritt für Schritt nach unten. Im Innern des Berges herrscht Stille und Finsternis und versetzt uns wegen seiner Zeitgeschichte, in ein unheimliches Schaudern. Nur durch den Schein von Masio`s Stirnlampe erhellt sich die Höhle ein wenig und lässt sie gleich viel freundlicher erscheinen. Rita, die bei der Höhle „Wache hält“, freut sich, als wir wieder wohlbehalten nach oben klettern. Beeindruckt von der tiefen Höhle und der massiven Felsenlandschaft machen wir uns auf den Rückweg zum Kloster Lluc und beenden den Ausflug noch mit der Besichtigung des botanischen Gartens und einem Cappuccino im Klosterrestaurant.
 
Freitag 10.03.06
Unser heutiges Ziel ist Cala Mesquida, die über die einzigen Wanderdünen Mallorcas verfügt. Leider ist das Wetter heute windig und feucht und so sind wir skeptisch, ob das Wetter auch mitspielt. Mit Regenschirm und Regenhaut gut ausgerüstet, steigen wir in unser Taxi und sind gespannt, was der Tag zu bieten hat. Nach ca. 20 Minuten gibt Masio unserem Chauffeur plötzlich ein Zeichen anzuhalten, er steigt aus, stellt sich an den Straßenrand und hält den Finger in die Luft. Als „mallorquinischer Indianer“ weiß er anscheinend wo die Sonne scheint!

Wir ändern spontan unser Ziel, und fahren Richtung Nordwesten ins Tramuntana-Gebirge, und tatsächlich, hier scheint die Sonne durch die weißgrauen Wolken. In vielen Serpentinen fahren wir in die Bergwelt der Sierra de Tramuntana (unser Fahrer ist nicht zu beneiden) bis zu einer Aussichtsplattform, von der aus, wir bei blauem Himmel eine herrliche Sicht bis zum Meer bewundern dürfen. Kurz darauf starten wir bei einem Parkplatz unsere Nordic- Walking-Tour ins Tossals-de-Verds-Gebiet. Wir wandern einen linearen Pfad entlang, der auf der einen Seite die hohen Berge der Sierra de Tramuntana und auf der anderen Seite das Mittelmeer hat. Umgeben von mächtigen Steineichen und blühenden Gebirgsblumen folgen wir einem betonierten Wasserkanal. Durch diese Rinne wird das Wasser von dem unter uns liegenden Cuber-Stausee heraufgepumpt. Vor uns erblicken wir den höchsten Gipfel Mallorcas, den Puig Major (1.447 m) mit seinen Radarkuppeln und Antennen.
 
 

Nach ca. 2,5 Stunden stehen wir an einem Bachbett, das wenig Wasser führt. Grobe Steinblöcke wurden so zusammengelegt, daß man problemlos auf die andere Seite gelangen kann. Masio sichert für alle die Überquerung und leistet besorgt Hilfestellung. Von nun an geht unser Weg durch ein mit Geröll übersäten Taleinschnitt. Neben dem Esel- und Ziegenpfad auf dem wir gehen, entdecken wir rechts und links die Überreste alter Köhlerstellen. Meckernde Ziegen und stur schauende Esel sind unsere Wegbegleiter. Bei dem schön gelegenen Refugi Tossals des Verds, umgeben von einem tausend Jahre alten Olivenhain, hat Masio eine Rast für uns eingeplant. Diese uralten, knorrigen Olivenbäume sind einfach faszinierend. Wie immer hat er seinen Rucksack voll bepackt mit Proviant und lädt uns zum Zugreifen ein, was wir auch gerne annehmen. Die Sonne scheint, wir haben Essen und Trinken und sind ein lustiges Völkchen. Was kann noch schöner sein? Die Siesta beenden wir in der Refugi Tossals des Verds, die einzige bewirtschaftete Berghütte in der Tramuntana, mit einem Kaffee.

Bestens gestärkt, durchstreifen wir auf unseren Heimweg die immergrüne Vegetation Mallorcas, gesäumt von Mandel- und Zitronenbäumchen und kleinen bis großen Büscheln Pampasgras. Nachdem wir noch über ein paar wegversperrende Gatter geklettert sind, erreichen wir unseren Kleinbus auf einer Landstraße. Müde, aber begeistert von dieser herrlichen Bergwelt sind wir uns einig, wir durften wieder einen herrlichen Tag bei strahlend blauen Himmel erleben.

Samstag 11.03.06
Leider, letzter Tag unserer Nordic-Walking-Woche auf Mallorca. Da der Abflug in Palma erst für 20.00 Uhr angesetzt ist, wollen wir diesen Tag noch bewußt genießen. Unser Ziel ist heute die Metropole Palma de Mallorca und im Norden Port de Soller. Nachdem wir uns an dem reichhaltigen Frühstücksbüfett gut satt gegessen haben, verladen wir unsere Koffer im Taxi und werfen noch einen wehmütigen Blick auf das Groupotel, in dem wir uns sehr wohl gefühlt haben. Masio begleitet uns heute ein letztes Mal und erklärt uns vom Auto aus, noch mal alle Sehenswürdigkeiten Mallorcas. In Palma pulsiert das Großstadtleben und wir fühlen den extremen Gegensatz zu unseren „Natur-pur-Erlebnissen“. Wir besichtigen zuerst das Wahrzeichen von Palma, die Kathedrale La Seu. Sie liegt am Hafen von Palma und wurde zum größten Teil aus Sandstein gebaut. Nach unserer Stadtbesichtigung gönnen wir uns noch einen gemütlichen Stadtbummel. Masio erwartet uns bei einem riesigen, uralten Olivenbaum, der uns sicher viel erzählen könnte.
Nach Palma, steuern wir nun Port de Soller an, ein malerisches Hafenstädtchen. Silvia kennt hier ein gutes Restaurant von einer Regensburgerin, die sich hier niedergelassen hat. Wir freuen uns über den netten Empfang von Maria und speisen hervorragend in ihrem stilvoll eingerichteten Restaurant Agapanto. Den Nachmittag verbummeln wir am Sandstrand von Port de Soller und fahren mit dem „Roten Blitz“, einem historischen Zug nach Soller. In einem Straßencafé genießen wir noch einmal die warme Sonne und lassen die vergangene Woche Revue passieren. Traurig treten wir die Fahrt zum Flughafen an.

Der Abschied von Mallorca und unserem mallorquinischen Guide mindert unsere gute Urlaubsstimmung. Die Wartezeit am Flughafen verkürzen wir uns, gut gelaunt und bestens erholt, mit einer Flasche Rotwein aus Maritas Rucksack.

Mein Fazit: die Nordic-Walking-Reise zu der „Trauminsel Mallorca“ war eine wunderbare, erlebnisreiche Woche, in der ich meine Vorurteile gegenüber Mallorca revidieren mußte. Wir waren eine tolle Gemeinschaft, die sehr viel Spaß miteinander hatte. Besonders bedanken möchte ich mich bei Yvonne Haverland und Masio Vincenc vom Grupotel Natur für die perfekte Organisation und die persönliche Betreuung, die entscheidend dazu beiträgt, den nächsten Nordic-Walking-Urlaub wieder auf Mallorca zu verbringen.

Regensburg,17.03.06
Barbara Stollreiter
Freizeit und Fitness-Schaukel, Dr.-Gessler-Str.2, 93051 Regensburg
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Reisebericht von Barbara Stollreiter
Reise vom 17.10.06 bis 22.10.06

Nach einem wunderschönen Frühling auf Mallorca erlebte eine Gruppe der Freizeit und Fitness-Schaukel die bezaubernde Schönheit der Insel im Spätsommer beim Wandern und Nordic-Walking.

Diesmal war es eine Gruppe überwiegend im dritten Lebensabschnitt und etwas skeptisch, was Sie wohl erwarten würde? Schaffen wir die Wanderungen auch? Doch durch die überzeugende Führung von Masio Vicenc, unserem mallorquinischen Guide vom Grupotel Natur, lösten sich schnell alle Zweifel in Luft auf. Mit Hilfe der Nordic-Walking-Stöcke wurden die Felsenlabyrinthe, Sandbuchten und Ziegenpfade zu einem spannenden Erlebnis.

Wunderschöne Felsformationen umgeben von uralten Steineichen begleiteten uns auf unserem Weg zum Kloster Lluc. Der felsige Aufstieg fordert ein wenig die Körperkräfte heraus, wird aber schnell wieder ausgeglichen, durch die stetigen Stopps von Masio mit seinen kurzweiligen Informationen zur Insel und seinen Tierbetrachtungen.

Hinreißende Ausblicke und zauberhafte Wanderwege führen uns bei der zweiten Tour, durch das wunderschöne Tal Aubarca, über fünf Buchten zur Cala Mesquida. Bei einer anspruchsvollen Wanderung durch die Dünen, schweifen unsere Blicke immer wieder auf`s Meer und lenken uns so von den Anforderungen ab. Froh wieder festen Boden unter den Füßen zu spüren, erwartet uns zur Belohnung ein rustikales, mallorquinisches Picknick. Schnell sind alle Anstrengungen und Schweißperlen vergessen.

Atemberaubende Ausblicke über abgrundtiefe Felsen, ins tiefblaue Meer, beschert uns ein abenteuerlicher Ziegenpfad bei Alcanada auf unserer dritten Tages-Tour. Diesmal führt uns unser Weg auf einer Schotterstraße immer leicht bergauf. Die Nordic-Walking-Stöcke können wir hier zwar gut einsetzen, wir fühlen uns aber etwas unterfordert, da uns das Fieber der Abenteuerlust gepackt hat. Es wäre nicht eine Führung von Masio…!

Plötzlich ändert sich schlagartig der Weg! Über Erdschollen auf einem schmalen Ziegenpfad erleben wir nun die Wildnis Mallorcas. Nach einigen verschreckten Ziegen und einem Ziegengatter, daß es zu überwinden gilt, gelangen wir an einen Steilhang mit einem fantastischen Feeling.
Wir genießen in vollen Zügen die Farben der Natur und sind Masio dankbar für seine Spezialführungen und seine philosophischen Unterweisungen zur Gesamtheit der Natur.
Durch die Rücksichtnahme von Masio bei den Touren und seine ausgezeichneten Picknicks sind wir stets bestens versorgt gewesen und konnten über die Vielfalt Mallorcas nur staunen.

An unseren tourfreien Tagen besuchten wir Port de Pollenca und die Stadt Palma, mit ihrer großen, sehenswerten Kathedrale LA SEU. Die Nordic-Walking-Strandwanderungen am frühen Morgen bei Sonnenaufgang, sind für einige Frühaufsteher ein wunderbares, meditatives Wellness-Vergnügen. Viel Spaß bereitete uns auch die Erfrischung im warmen Meer, das uns zum Wellenschaukeln einlädt.

Begeistert von den interessanten Eindrücken der Insel und der guten Betreuung durch Yvonne Haverland und Masio Vicenc vom "Groupotel Natur" treten wir wohlbehalten die Heimreise an und planen in Gedanken schon den nächsten Urlaub auf Mallorca im Frühjahr 07.

Regensburg, 04.11.06
Barbara Stollreiter
Freizeit und Fitness-Schaukel, Dr.-Gessler-Str.2, 93051 Regensburg
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Aussagen unserer Mallorcateilnehmer 17.10.06

Frau Martha D.
Es war für mich ein Traumurlaub. Die Felsenlabyrinthe von Mallorca fand ich sehr beeindruckend. Durch die Wanderungen auf abgelegenen Ziegenpfaden konnte ich, sehr meditativ, die Natur zwischen Himmel und Erde erleben. Die Wege sind manchmal eine Herausforderung!, aber durch die Rücksichtnahme der Leitung gut machbar. Ich werde noch lange davon zehren.
 
Frau Barbara B.
Der Wanderurlaub auf Mallorca kombiniert mit Nordic-Walking am Strand, war gut organisiert und sehr vielfältig. Wir waren eine harmonische, kleine Gruppe und erlebten Mallorcas unberührte Natur authentisch, durch Masio, unseren einheimischen Guide.
Seine Picknicks, waren heiterere, unbeschwerte Kontakte mit der Natur. Trotz des Kurzurlaubs, habe ich mich bei Sonne, Meer, Flora und Berge bestens erholt.
 
Herr Kurt H. und Frau Hannelore H.
Die Querfeldeinwanderungen habe ich dank der Nordic-Walking-Stöcke gut mitgehen können. Meine Frau, die normalerweise nur Forstwege mit mir geht, war beeindruckt von Mallorcas vielfältiger Natur und ist die sportlichen Wanderungen begeistert mitgegangen.
 
Waltraud G.
Meine Nordic- Walking-Kenntnisse, die ich bei Barbara in einem Kurs erlernte, konnte ich gleich auf meiner ersten Flugreise nach Mallorca einsetzen. Es war ein super Traumurlaub für mich. Wir waren eine nette Gruppe und durch die Ausflüge mit Masio unserem Führer, konnte ich sehr viel von der Insel erfahren. Ich bin Barbara dankbar, dass Sie mich auf die Reise aufmerksam gemacht hat und werde mich immer gerne daran zurückerinnern!
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